tuning

Das Tuning dient für mich primär zum Herstellen einer optimalen ergonomischen Situation, dem Schutz von Fahrer und Material sowie einer offroadtauglichen Gepäckverwahrung. Motor- und Fahrwerktuning brauche ich im Regelfall keines - das passt meist im Originalzustand.


Fahrposition

Die Sitz- und die Stehposition sind die wesentlichen Einflussgrößen, um entspannt und aktiv fahren zu können. Gerade auf langen Etappen sind das wesentliche Go oder No Go Kriterien. Der Zubehörhandel bietet dazu ausreichend Möglichkeiten.

Sowohl meine KTM als auch die Honda haben daher eine höhere Sitzbank, tiefer gelegte Fußrasten und eine Lenkererhöhung. Dadurch wird der Kniewinkel vergrößert - die Sitzposition entspannter. Für die Stehposition bedeutet das einen tieferen und aufrechteren Stand - und damit ein leichteres Handling.


Africa Twin: höhere Sitzbank
Africa Twin: höhere Sitzbank
KTM Enduro 690R: Fußrasten tiefergelegt
KTM Enduro 690R: Fußrasten tiefergelegt
KTM 690 EnduroR: Lenkererhöhung mit Dämpfung
KTM 690 EnduroR: Lenkererhöhung mit Dämpfung


Schutz

Der gute Schutz wichtiger Bauteile ist nicht zu unterschätzen. Gerade im Offroad-Bereich kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit dem Gelände und den dort herumliegenden Teilen ... Steine, Schlamm, Äste etc.

In den meisten Fällen ist der serienmäßige Schutz für solche Kontakte zu wenig - verstärkte Anbauteile aus dem Zubehörhandel sind dann erforderlich. Touratech, SW-MoTech, Offroad-Kontor, etc. haben sich darauf spezialisiert und bieten alles an, was das Moped begehrt und das Gelände verlangt. 

Oft sind es auch die Kleinigkeiten, die einem das Leben neben der asphaltierten Straße erleichtern - wie z.B. eine Verbreiterung des Seitenständers oder optimierte Griffe.

Motorschutz und Seitenständerverbreiterung KTM 690 Enduro R
Motorschutz und Seitenständerverbreiterung KTM 690 Enduro R

Bei der Verwendung in staubigen Gegenden oder bei längeren Offroad-Touren ist ein Luftfilter von Uni-Filter zweckmäßig. Dauerluftfilter von K&N und ähnlichen Marken sind abseits der asphaltierten Straße eher nicht geeignet - da geht zu viel Staub durch.

Und da Motorradfahrern immer auch ein Fun-Factor ist, kommt zusätzlich so mancher "unnötige"-Teil auf´s bike - z.B. ein Akra.

Motorschutz und Sturzbügel CRF 1000 AfricaTwin
Motorschutz und Sturzbügel CRF 1000 AfricaTwin


Gepäck

Das "Tuning" beim Gepäck beginnt mit der Auswahl von dem was mitgenommen werden soll: So wenig wie möglich – so viel als notwendig!

Was ist nun notwendig? Bekleidung und persönliche Dinge sind für jeden unterschiedlich … hier kann man aber am meisten „sparen“ – davon hat Mann/Frau meistens zu viel mit.
Beim Equipment, wie z.B. zusätzlicher Treibstoff, Reparaturmaterial und Ersatzteile, etc. sparen wir nicht. Ein gebrochener Kupplungshebel, ein Leck im Motorgehäuse, ein Schaden am Regler, der Batterie, etc. - und das mitten in der Pampas -kann unangenehme Folgen haben und aufwändige Maßnahmen erfordern.
Von diesen Grundüberlegungen abgeleitet ergibt sich dann auch das Träger- und Gepäcksystem. Im Grunde ist es einfach: Alukoffer oder Softbags?

Auf meiner „Kleinen“ bevorzuge ich Softbacks von Kriega (US-Combo DryBag), welche ich auf selbst angefertigte Trägerplatten montiere.  Auf den Trägerplatten lässt sich auch das Rotopax-System (Treibstoff bzw. Wasser) und einiges mehr befestigen.

Von Enduristan gibt es ebenfalls Softbags in Topqualität. Diese können teilweise auch ohne Trägerplatten verwendet werden.

Auf der „Dicken“ verwende ich Alukoffer. Beide Systeme sind mit 18mm starken Gepäckträgern von Touratech am Motorrad verbunden. So ausgestattet ist das Gepäck Offroad-tauglich und sicher verstaut.

Rotopax Kanister auf KTM 690 EnduroR
Rotopax auf selbst gebauter Trägerplatte
Touratech Kofferträger
Flexibles Gepäcksystem mit selbst gebauter Trägerplatte
Alu-Kisten vom Baumarkt
Alu-Kisten vom Baumarkt