quo vadis?

Ohne orientieren gibt´s am Abend kein kühles Bier beim Wirten - sondern ein Zelt und kaltes Wasser ...


Routenplanung

Das Navigieren und Orientieren beginnt nicht erst während der Fahrt... das wäre in vielen Fällen zu spät.

Da wir oft in Gegenden unterwegs sind, zu denen es keines, oder nur unzureichendes Kartenmaterial gibt, beginnt die Navigation schon bei der Planung einer Tour.

 

Um Eine Route zu entwickeln ist google earth  ein hilfreiches Instrument. Hier kann  man Wegpunkte setzen und Routen entwerfen. Wenn es Bilder entlang der Route gibt erhält man einen kleinen Einblick in die dortigen Verhältnisse. 

Ein weiteres sehr hilfreiches Programm war die web-basierte Anwendung von Motoplaner. Diese Anwendung funktionierte ähnlich wie google earth, hatte aber den Vorteil, dass die Daten sofort im entsprechenden Format gespeichert werden konnten - leider gibt´s den motoplaner nicht mehr! Eine eingeschränkte Alternative dafür ist kurviger.de

Google earth Daten im Datenformat *.klm müssen durch ein anderes Programm - z.B. mit dem routeconverter, in GPX-Formate umgerechnet werden, um mit Garmin Geräten weiter verarbeitet zu werden.

 

Hat man erst einmal die Wegpunkte in der entsprechenden Datei werden sie auf das GPS übertragen.

 

Nun ist der nächste Schritt, dass man diese Wegpunkte in eine Karte oder auf ein Bild überträgt, um so den Bezug zum Gelände herstellen zu können.  

Durch solch eine Vorbereitung ist es möglich auch in Räumen ohne Straßen- und Wegenetz sicher zu orientieren - zumindest so lange das GPS funktioniert. 

Um einen Totalausfall zu verhindern, haben wir bei trips in Räumen ohne ausreichender Kartengrundlage immer zumindest ein zweites GPS und einen Kompass mit.

Routenplanung in google earth
Routenplanung in google earth
Routenplanung mit dem MotoPlaner
Routenplanung mit dem MotoPlaner


Navigation

An der "Frischluft" angekommen und unterwegs sind Karte und GPS die Tools zum Orientieren. 

Ich setze auf GPS der Firma Garmin, und auf solche, die eher im "einfachen" Preissegment angesiedelt sind. "Keep it simple" ist oft mehr als das beste high-end Gerät, dass in Folge der Überladung mit Funktionen zu nerven beginnt. 

Ich verwende das ZUMO 390, und habe damit die besten Erfahrungen. Mit dem 390er ist es auch möglich im offroad-Modus Wegpunkte mit "Luftlinie" anzufahren - TomTom bietet das z.B. meines Wissens nicht. Diese Funktion ist aber abseits des Straßennetzes unbedingt erforderlich, weil in diesem Fall das "straßenbasierte routing" nicht möglich ist.

 

Einzig die Speicherkapazität ist etwas gering - dafür gibt es aber eine Lösung: einen Slot für eine MiniSD-Karte. 

orientieren unterwegs ...
orientieren unterwegs ...
Routingfähiges Garmin für Motorrad
Garmin Zumo 390

Das Garmin hängt an der Stromversorgung des Motorrades und ist mit einem RAM-Mount am Lenker befestigt. Dieses Montage-System ist flexibel und das GPS damit vielseitig befestigbar. Ich habe diese Form der Befestigung gewählt, weil ich das Blickfeld nach vorne durch ein hinter der Windschutzscheibe angebrachtes GPS nicht verbaut haben möchte.

Als Kartenmaterial verwende ich jenes von Garmin. Wo es keine digitalen Karten gibt arbeite ich mit Wegpunkten und Papier-Karten. Open street map kann man ebenfalls einspielen - hab ich aber selbst noch nicht gemacht.

outdoor grmin etrex
Unterwegs am Isterensee: Garmin etrex