Slowenien 2016

Wir fuhren am 13. Mai bis 16. Mai (Pfingsten) bei sehr schlechter Wetterprognose Richtung Süden – nach Slowenien. Unser Ziel waren Schotterstraßen südlich Dravograd und der Raum um Menina.

 

Unsere erste Station am 13. war Kärnten, wo wir bei einem Freund eingeladen waren. Ursprünglich hatten wir vor, über Mariazell, das Gesäuße und den Sölkpass nach Althofen zu fahren. Weil es im Bergland aber regnete, fuhren wir am Nachmittag über die S6 nach Kärnten, wo wir ohne nass geworden zu sein ankamen. Am Abend gab es perfekt Gegrilltes und bestes Hirter Bier!

Am 14. wachten wir bei leichten Regen und Nebel auf …

 

Nach einem ausgiebigen und langem Frühstück war dann jeder Nebel verzogen und der Regen hörte auch auf! Nach der allgemeinen „Packzeremonie“ ging es dann auf Asphalt bis Dravograd, wo dann die Schotterstraßen begannen. Der Zustand dieser öffentlich zu befahrenden Wege war perfekt: kein Staub, griffig und überraschender Weise wenig „Gatsch“. Enduroherz was willst du mehr: Hand umdrehen und ab die Post! Nach etwa dreieinhalb Stunden Schotterspaß kamen wir am Campingplatz in Menina an – und es begann stark zu regnen.

Da es so stark regnete konnten wir unsere angemietete Holzhütte nicht gleich beziehen und mussten notgedrungen an der Bar des Campingrestaurants einige Zeit verbringen.

 

Der Campingplatz in Menina ist absolut zu empfehlen. Neben der Möglichkeit zu campen können auch Hütten oder Wohnwägen gemietet werden. Unsere Hütte war für zwei Familien ausgelegt, und bot reichlich Platz für uns fünf. Am Campingplatz selbst kann man sehr gut essen und jede Menge Freizeitangebote in Anspruch nehmen (Rafting, Hochseilklettergarten, Schwimmen, …).

 

Am Vormittag des 15. regnete es immer wieder - teils sehr heftig. Am Nachmittag beschlossen wir aber dennoch in die Berge südlich Menina zu fahren. Das hat auch dazu geführt, dass irgendwer den Regen abgedreht hat und sogar die Sonne scheinen ließ. Nach einer flotten und sehr schönen Fahrt erreichten wir den Pass bei der Schutzhütte „Menina“, wo wir frische Palatschinken aßen und starken Kaffee tranken. Am späten Nachmittag trafen wir alle mit super Stimmung wieder am Campingplatz ein.

 

Am 16. in der Früh war es klar! Die Sonne schien … Es war der letzte Tag unserer Slowenientour. Wir fuhren von Menina wieder über Schotterstraßen nach Norden bis in den Raum Dravograd. Auch dieser Tag bescherte uns puren Off-Road-Spaß! Um 13:00 erreichten wir wieder Asphalt und ein Kaffeehaus, wo wir uns auf die Heimfahrt entlang der A2 vorbereiteten.

Slowenien 2016 war ein echtes Highlight!

 

Facts:

Teilnehmer:    fünf

Unterkunft:     Camping Menina (Holzhaus gemietet)

Essen:              1a

Strecke:           Schotter und Asphalt

Dauer:             3 ½ Tage

Fahrstrecke:  824 km

Schäden:       eine Batterie

Brezn:            eine - und über die redma net!