Friaul 2019

... ganz anders!

Wir hatten geplant nach Pfingsten eine Tour in die Friaul zu fahre. Das Wetter war sonnig und heiß angesagt! Von MDMot hatten wir einige Routen ins Navi eingegeben und mit eigenen „Abstechern“ ergänzt. Es war unser Ziel, mit unseren „Dicken“ einfache Schotterstraßen in den Bergen zu fahren.

So weit zu unseren Vorstellungen – gekommen ist es anders!

Am 11. Juni 2019 fuhren wir um 09:00 weg. Wir fuhren über Murau und die Turacher Höhe nach Kötschach Mauten und weiter nach St. Jakob im Lesachtal. Dort machten wir Quartier in einem Gasthaus, in dem auch eine Gruppe Amerikaner war, die von dort aus die Umgebung mit ihren Motorrädern ab(g)rasten. Ihr Guide war ein Tscheche, der mehrere Jahre in den USA gelebt hat.

Der Abend verlief planmäßig: Gutes Essen, genug Flüssigkeit und Benzingeflüster mit den Amis und zur Draufgabe ein Gewitter mit Hagel.

 

Die Wirtin erzählte uns von einem Unwetter im Oktober des Vorjahres „… da hat es alles weggeschwemmt und die Bäume knickten wir Zündhölzer …“. Wir erzählten ihr von unserem Plan – und sie wünschte uns viel Glück, weil das Unwetter vor allem in der Friaul enorm gewütet hat und ganze Täler unpassierbar sein sollen … genaues weiß sie aber auch nicht.

Wir hatten geplant nach Pfingsten eine Tour in die Friaul zu fahre. Das Wetter war sonnig und heiß angesagt! Von MDMot hatten wir einige Routen ins Navi eingegeben und mit eigenen „Abstechern“ ergänzt. Es war unser Ziel, mit unseren „Dicken“ einfache Schotterstraßen in den Bergen zu fahren.

So weit zu unseren Vorstellungen – gekommen ist es anders!

Am 11. Juni 2019 fuhren wir um 09:00 weg. Wir fuhren über Murau und die Turacher Höhe nach Kötschach Mauten und weiter nach St. Jakob im Lesachtal. Dort machten wir Quartier in einem Gasthaus, in dem auch eine Gruppe Amerikaner war, die von dort aus die Umgebung mit ihren Motorrädern ab(g)rasten. Ihr Guide war ein Tscheche, der mehrere Jahre in den USA gelebt hat.

Der Abend verlief planmäßig: Gutes Essen, genug Flüssigkeit und Benzingeflüster mit den Amis und zur Draufgabe ein Gewitter mit Hagel.

 

Die Wirtin erzählte uns von einem Unwetter im Oktober des Vorjahres „… da hat es alles weggeschwemmt und die Bäume knickten wir Zündhölzer …“. Wir erzählten ihr von unserem Plan – und sie wünschte uns viel Glück, weil das Unwetter vor allem in der Friaul enorm gewütet hat und ganze Täler unpassierbar sein sollen … genaues weiß sie aber auch nicht.

 Am nächsten Tag, am 12. Juni, fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück über den Plöckenpass nach Süden. An einer Tankstelle trafen wir zwei Niederländer, die uns von heftigen Regenfällen in ganz Süditalien und in der Friaul erzählten. Sie fahren morgen nach Slowenien „… dort ist das Wetter besser …„ sagen sie. Tatsächlich ist der Himmel dunkelschwarz – aber es regnet nicht: daher fahren wir in die Friaul!

Die erste Schotterpassage beginnt entspannt … wird steiler und enger … und plötzlich eine Baustelle: ein Kräder und ein Bagger bemühen sich die Straße wieder fahrbar zu machen – was für uns bedeutet, dass wir umdrehen und den nächsten Schotterturn anpeilen. Dort angekommen: Gesperrt.

Gut dann fahren wir einfach direkt zur „Panoramice delle Vette“ – eine super Hochalpenschotterstraße mit tollem Ausblick und herrlichen Almen: Gesperrt … und so ging es die ganze Zeit. Sogar die Straße nach Sauris war gesperrt!

Etwas genervt fuhren wir nach Ampezzo, wo wir am Hauptplatz Quartier machen. Die einzige Pizzerie lag am Ortsrand – Pizzas gab es erst in einer Stunde … Danach genossen wir das kleine Dorf und saßen im Kaffee am Hauptplatz und überlegten wie wir weiter tun sollten.

Wir beschlossen keinen Schotter mehr zu suchen, sondern unseren „Stützpunkt hier in Ampezzo zu lassen, und von hier aus am nächsten Tag eine Tour in den Süden zu fahren.

 Daher fuhren wir am 13. Juni Spitzkehren und Spitzkehren … manchmal hab ich mir gewünscht, ich hätte ein Gelenk im Rahmen, um das Moped um die Ecke zu bringe. Teilweise waren auch hier die Straßen noch gesperrt. Beim Zurückfahren ging es noch von der anderen Seite nach Sauris hinauf. Dort trafen wir eine Gruppe Letten, die mit echten Mopeds (50ccm) am Weg nach Venedig waren. Wir genossen bei Kaffee und Eis  den Ausblick in Tal und die Gespräche mit den Letten.

 

Am Abend war in Ampezzo noch der Besuch einer Weinstube angesagt, wo wir beschlossen, am nächsten Tag die Heimreise anzutreten.

Und so kam es, dass wir einen Tag früher als geplant, schon am 14. Juni am Heimweg waren.


Facts:

Teilnehmer:      zu zweit

Moped:              zwei CRF 1000 (Africa Twin)

Gefahren:          1358 km

Kosten:              ???

Brezen:              keine

Verletzungen:   keine

Schäden:           keine

Fahrstrecke:     In der Friaul gab es im Oktober 2019 schwere Unwetter, die dazu geführt haben, dass manche Straßen nicht mehr existieren, weil sie weggespült wurden. Ganze Täler und sind durch Windbruch unpassierbar. Die Routen, die MDMot in diesem Raum dokumentiert hat, waren nicht befahrbar.

GPS:                 alles Routen und WP im Navi

 

 

Fun-Faktor:    hoch!